Wella_AG - DBN-Architekten

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Projekte

Konzern-Verwaltung Wella AG
Darmstadt


Funktionelle Klarheit, Detailpräzision und zeitlose Eleganz bestimmen den Entwurf des streng
geometrischen Atriumgebäudes. Bündig umlaufende Glasflächen und schwarzer Plutonit sind
die prägnant kontrastierenden Leitmaterialien der Außenfassade und des Innenhofes.


Gebäudedaten

Arbeitsplätze:
320
Tiefgaragen-Stellplätze: 120
Museumsfläche: 850 m²
Bruttogrundfläche: 14.000 m²
Bruttorauminhalt: 52.000 m³


Über die Konzeption des Gebäudes


Die Arbeitsplätze gruppieren sich zweibündig um einen Skulpturenhof, dessen
weite Wasserfläche dem Kleinklima des Atriums zugute kommt. Als „Bellevue"
und zugleich Auftakt des Gebäude-Ensembles markiert die plastische Überhöhung
des großen Sitzungssaales Hauptzufahrt und Kundenzugang.
Ein vollverglaster Verbindungsgang im EG verknüpft den Neubau wettergeschützt
mit den bestehenden Bauten.


Die Fassadenelemente


Im Innenhof bietet die geschosshoch verglaste Elementfassade mit motorisch
betriebenen, bündigen Öffnungsflügeln ein Höchstmaß an Transparenz und
Wir-Gefühl. Die großzügige Öffnung des Atriums im Erdgeschoss ist eine ein-
ladende Empfangsgeste für den Haupteingang.


Erschließung


Vom Atrium führt der wettergeschützte Haupteingang in eine begrünte,
viergeschossige Empfangshalle. Die lichten Treppenfoyers sind beliebte Orte
der Kommunikation in den Etagen. Als scharf gezeichnete weiße Skulptur
zeichnen sich die Treppenläufe im Inneren und in den Fassaden ab.


Museum


Mit einer großzügigen Treppenanlage wird das firmeneigene Museum vom
Foyer aus erschlossen. Es erstreckt sich unterhalb des Atriumhofes.

Material

Schwarzer Plutonit „Nero assoluto" aus Transvaal/Afrika, geflammt.
Verschmutzungsarme bündige Fensterbänder mit regenabweisenden
Klappflügeln. Schmale, thermisch getrennte Aluminium-Spezialprofile.


Tiefgarage mit Tageslicht

Übersichtliche, kundenfreundliche Besuchertiefgarage mit gestaltprägenden Stützen-
kopfverstärkungen. Die Tageslichtversorgung zeichnet sich in dem darüber
liegenden Grünpark als bodengleiches Glasband ab.


Raumklima

Ein innovatives Fassadenkonzept ermöglicht ganzjährig angenehm temperierte und natürlich belüftete Arbeitsräume ohne die Nachteile von Klimaanlagen.
Statt schmutz- und störungsanfälligen Außenjalousien wurde ein Verbund aus Sonnenschutzglas, reflektierenden Blendschutzrollos und einer sommerlichen,
sensorgesteuerten Ablüftung des 50 cm breiten Fassadenzwischenraumes realisiert. Jeder Mitarbeiter kann in die Stellung der gruppengesteuerten Rollos eingreifen.
Für einen optimalen Schutz gegen Außenwärme werden die Fenster geschlossen und die über die Flure frei nachströmende 3-4 °C kühlere Zuluft genutzt. Zugleich
ermöglicht diese Konzeption eine sommerliche Nachtauskühlung des Gebäudes, deren Wirksamkeit durch ausgedehnte Speichermassen (30 cm dicke, nur partiell
angehängte Betondecken, Wandscheiben) verstärkt wird. Lediglich der auf Dachhöhe besonders exponierte Sitzungssaal ist vollklimatisiert.


 
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